Künstlerinformationen

Roman Hofbauer – unverschämt ehrlich

Ein Konzert mit Roman Hofbauer, der seit über 10 Jahren mit seinen eigenen Liedern auf der Bühne steht, bedeutet eine explosive Mischung aus rauer Realität und Träumen. Denn Hofbauer ist einer, der nicht das Oberflächliche sucht, keiner der sich an Äußerlichkeiten festmacht sondern einer, der hinter die Dinge schaut, sie beleuchtet. Auf der Suche nach der Quintessenz horcht das Publikum auf, folgt seinen Liedern und lässt sich anrühren wenn der Songschreiber die Finger an die Saiten legt. Der Liedermacher ist unverschämt ehrlich, geht mit Satire, Ironie und Wortwitz an die Wurzeln des Lebens und sprengt damit gleichzeitig Grenzen. Er ist einer der sich einmischt, auf eine sympathische Art und Weise aber ohne den mahnenden Zeigefinger zu heben. Dieses Terrain überlässt Hofbauer gerne den Anderen. Gerade deshalb ist schwierig diesen Liedermacher zu beschreiben, denn in eine der üblichen Schubladen kann man ihn nicht pressen. Glück, Träume, Glaube, Liebe – Dinge, die den meisten fehlen lebt und besingt der Songschreiber. Doch auch seinem Ruf als „niederbayerischer Outlaw” wird Hofbauer ganz in der Tradition eines Willie Nelson oder Kris Kristofferson gerecht. Dabei machen sich zornige Falten beim Gedanken an unsinnige Großprojekte breit oder es schießt dem Publikum beim Betrachten von „Buidln und Fotos” aus der Vergangenheit eine Träne ins Auge. Auch aktuelle Themen spricht Hofbauer unverschämt ehrlich an. Ungeliebte Kunstwerke auf Brücken, echte Demokratie in Zeiten des Fraktionszwangs aber auch Päpste nimmt er als kritischer Zeitgeist unter die Lupe. Themen, die man erstmal Da-Denga muss. Dabei wird oft gelacht, mal geweint und losgelassen. Dass er damit die Menschen berührt zeigen erfolgreiche Auftritte vom Münchner Vereinsheim bis zum vollen Roxy in Ulm, von der Dorfwirtschaft bis zur Großdemo vor 5000 Menschen. Eines ist jedoch fast garantiert: Am Ende eines Konzertes verlassen die Zuhörer eine emotionale Berg- und Talfahrt und gehen zufrieden nach Hause, wenn Hofbauer mit dem Song „Dua di ned owe” einen stimmungsvollen Schlusspunkt setzt.